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Innsbruck als Wirtschaftsstandort

Innsbruck war um 1500 ein bedeutendes Zentrum des Frühkapitalismus. Die reichen Vorkommen an Silber in Schwaz sorgten für ein rasches Wachstum der Wirtschaft und zunehmenden Reichtum. Das Schmiede- und Gusshandwerk gelangte in dieser Zeit in Innsbruck zu großer Berühmtheit. In der Stadt wurden Rüstungen, Kanonen und Glocken hergestellt. Ausgestellt werden die Prunkrüstung Maximilians, kunstvolle Harnische, Waffen und Glocken aus der Zeit Maximilians als Repräsentanten dieser wirtschaftlichen Blüte.

Bildbeschreibung

Der Riefelharnisch, welcher zwischen 1500-1530 sehr bliebt war, ist mit geätzten vergoldeten Streifen verziert. Solche prunkvollen Harnische kamen häufig aus der Innsbrucker Hofplattnerei. Der Besitzer war Kardinal Matthäus Lang von Wellenburg, ein enger Vertrauter Maximilians I.

Kaiser Maximilian I. Rüstung aus Innsbruck, Werkstätte Seusenhofer

Reiterharnisch (Küriss) für Feld und Turnier Matthäus Lang/Seusenhofer (KHM)