Gedechtnus

Gedechtnus

„Wer sich im Leben kein Gedächtnis macht, der hat auch nach dem Tode kein Gedächtnis …“.

Diese Aussage Maximilians macht deutlich, welche Bedeutung er der „Memoria“ beimaß. Er diktierte seine Biografie („Weisskunig“), seinen Abenteuerroman („Theuerdank“), sein Turnierbuch („Freydal“) und beauftragte die Ehrenpforte und den Triumphzug als bedeutende Erinnerungswerke. Dabei stützte er sich auf ein neu erfundenes Medium: den Buchdruck. Den Höhepunkt seiner „Gedechtnus“ bildet sein Grabdenkmal in der Hofkirche in Innsbruck: die Bronzefiguren mit dem Kenotaph. Dieses bedeutende Kunstwerk wird in der Ausstellung auf digitale Weise neu erlebbar.

Bildbeschreibung

Jörg Kölderer, Hofmaler von Kaiser Maximilian I., schuf 30 kolorierte Federzeichnungen zu den Figuren der Hofkirche. Graf Albrecht IV. v. Habsburg wurde von Albrecht Dürer entworfen und in Innsbruck gegossen.

Kaiser Maximilian I. Jörg Kölderer, Albrecht IV.

Album mit 30 Zeichnungen, Kölderer (1522/23) kol. Federzeichnungen der Figuren aus Hofkirche (ÖNB)